Die Südkoreanische Regierung hatte einen Antrag des Roten Kreuzes an Nordkorea gestellt, in welchem um demokratische Gespräche gebeten wurde, die eine temporäre Wiederzusammenführung von durch den Krieg getrennte Familien in den beiden Länder, die seit 1950 getrennt sind, beinhalten würden.
Die ‘Koreanische Zentralagentur für Nachrichten’ (KCNA – Korean Central News Agency) berichtete, dass das Rote Kreuz von Südkorea am Mittwoch gebeten hatte, in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz Nordkoreas, getrennte Familien wieder zu vereinen. Das südkoreanische Rote Kreuz hatte geplant die getrennten Familien in Gaeseong oder Musan rund um Chuseok (Erntedankfest und größter Feiertag in Koreas) wieder zu vereinen, um das Volksfest gemeinsam und wieder als Familien zu verbringen. Bereits am nächsten Tag hatte das nordkoreanische Rote Kreuz diesen Antrag abgelehnt.
Wiederum bat die KCNA Südkorea die Sanktionen, welche am 24. Mai 2010, nachdem Nordkorea das südkoreanische Kriegsschiff Cheonan durch einen Torpedo zum Sinken brachte hatte und somit 46 Matrosen tötete, nieder zu legen. Die Sanktion beinhaltet den Verbot von Handel zwischen Süd- und Nordkorea und das Verbot in nordkoreanische Unternehmen zu investieren. Darüber hinaus möchte die KCNA, dass Südkorea die Region um den Berg Kumgang, an der nordkoreanischen Grenze, nicht mehr für Touristen zugänglich macht.
Das südkoreanische Einheitsministerium empfindet die Ansprüche als nicht akzeptable.
Dennoch geriet auch die südkoreanische Regierung unter Kritik, da diese die Pläne des Roten Kreuzes nicht veröffentlicht hatte, bis sie von Nordkorea abgelehnt worden waren. Das Rote Kreuz hatte gehofft mehr Unterstützung seitens des Volks zu erhalten und somit dem Antrag Nachdruck zu verleihen.
Quelle: KBS









