Yang Hyun Suk kritisiert die neue Regelung für die MV Überprüfung

Yang Hyun Suk kritisiert die neue Regelung für die MV Überprüfung
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Yang Hyun Suk, CEO von YG Entertainment, eine der 3 größten Entertainments in Korea, hat sich stark gegen das neue Pre-Screening und Auswertungsverfahren ausgesprochen. Das System wurde von dem „Korea Media Rating Board“ für alle Musikvideos und anderes Filmmaterial eingeführt, das im Internet hochgeladen wird.

Bei einer Telefonunterhaltung mit StarNews am 7. August äußerte sich Yang Hyun Suk: „Zu Beginn der 90er wurden wir oft zensiert da wir unsere Haare damals gefärbt haben als ich mit Seotaiji & Boys aufgetreten bin. Diese neue Richtlinie von dem „Korea Media Rating Board“ erinnert mich an solche Zeiten. Ich hatte einen mentalen Zusammenbruch nachdem ich davon gehört hatte.“

„Richtlinien einzuführen, die beanstanden, dass ein Musikvideo erst überprüft werden bevor sie im Internet hochgeladen werden, ist als ob man kaltes Wasser über den momentanen weltweiten Erfolg von K-Pop schüttet.“ weiterhin sagte er: „Ich verstehe nicht, warum sie, anstatt in irgendeiner Weise von Hilfe zu sein um K-Pop weltweit bekannter zu machen, Produzenten und Artisten mit einer solchen Richtlinie entmutigen.“

„Jede Minute, ja jede Sekunde ist wichtig, wenn es um die Produktion eines Musikvideos geht, genauso wie Auftritte. Wir hatten geplant G-Dragons neues Album Mitte August zu veröffentlichen, aber es scheint, als müssten wir unsere Pläne umgestalten wegen der Einführung der neuen Regelung.“

„Wenn es um öffentliche Ausstrahlungen geht, wo viele Menschen einschalten und zuschauen, kann ich es einigermaßen verstehen, dass die Fernsehsender eine solche Regelung für Musikvideos schon lange führen. Aber wenn es um das Internet geht, entscheidet der Internetbenutzer was er sehen möchte und was eben nicht. Für so etwas eine Regelung einzuführen, nicht nur für Musikvideos sondern auch für Teaser ist eine skurrile Situation, die es nirgendwo auf der Welt sonst gibt.“

Er fuhr fort: Das legt nur einen weiteren Stein in den Weg um K-Pop weltweit bekannt zu machen und es muss zwingend eine Debatte bezüglich der neuen Regelung stattfinden.“

Beginnend am 18. August müssen alle Musikvideos und Teaser (allerdings keine Making-Of’s Videos oder Fotos), egal von welchem Entertainment, vor dem hochladen auf Youtube (oder jeder anderen Videoplattform) von dem „Korean Media Rating Board“ genau überprüft werden.

 

Der „Korean Media Rating Board“ wird zwischen 7 und 10 Tage brauchen um zu einem Entschluss zu kommen, nachdem die Anfrage für das  Überprüfen eingegangen ist, aber sie müssen innerhalb von 14 Tagen zu einem Entschluss kommen, dies ist vom Koreanischen Gesetzt so vorgeschrieben. Der „Korean Media Rating Board“ setzt sich aus 7 Mitgliedern zusammen, das „Video Classification sub-committee“ und sagte aus, dass dieses Komitee aus Mitgliedern aus allen sozialen Schichten zusammen gesetzt ist.

Anfragen für die Überprüfung ihres Filmmaterials können ab dem 13. August gemacht werden. Falls ein Video gefunden wird, dass hochgeladen wurde, ohne es vorher überprüfen zu lassen, können die Verantwortlichen (Produzenten / CEO / Artisten / ect.) mit Bußgeldern bis zu 20.000.000 Won (ca. 14.272,19 €) rechnen oder sogar für 2 Jahre auf Bewährung verurteilt werden.

Der „Korean Media Rating Board“ erklärte, dass diese Richtlinie eingeführt wurde um die Jugend zu beschützen, aber viele Menschen im K-Pop Geschäft stimmen dieser Idee nicht zu.

Internetbenutzer kommentierten: „Sind wir in den 80ern?“, „Versuchen sie mehr Stimmen von älteren Menschen für die nächste Wahl zu bekommen?“, „Was denken sie sich dabei?“

 

Quelle: StarNews via Nate
Englische Übersetzung: akp

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